
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Holzwissenschaften (w/m/d)
Das Institut für Holzforschung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, am Standort Hamburg- Bergedorf sucht, vorbehaltlich der Bewilligung seitens des Mittelgebers, zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis längestens 31.05.2029 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in im Bereich Holzwissenschaften (w/m/d) in Vollzeit mit (zzt. 39 Stunden/Woche) zur Bearbeitung des Forschungsprojektes „Holistische Analyse des Nutzungspotentials von Hölzern klimaangepasster Laubbaumarten im Holzbau (HoliWood)“.
Das Forschungsprojekt 'HoliWood' wird mit einem holistischen Ansatz dazu beitragen, die bisherige Limitierung von Laubholz im konstruktiven Holzbau zu überwinden. Diese Limitierung ergibt sich unter anderem aus den existierenden Anforderungen an Holzprodukte im Baubereich sowie den hohen Kosten für die bislang notwendigen sehr guten Holzsortimente oder deren geringer Verfügbarkeit. Ziel des Projektes ist die Bestimmung von generellen Holzmerkmalen, die notwendig sind, um die bautechnischen Eigenschaften inklusive einer tragenden Verklebung für die Zulassung von Bauprodukten mit Laubholz sicherzustellen. Dies kann in Zukunft zu einer merkmalsbezogenen Zulassung führen. Hierdurch können weitere Laubholzarten (z.B. Erle, Ahorn, Hainbuche, Linde, Weide, Vogelkirsche, Robinie, Birke, Pappel) bzw. auch Laubholzmischungen sowie im Holzbau bislang nicht genutzte eher niederwertige Sortimente systematisch im Baubereich eingesetzt werden.
Die Tätigkeit erfolgt im Rahmen eines durch Drittmittel finanzierten Forschungsprojekts und umfasst die Mitarbeit an den dort definierten wissenschaftlichen Aufgaben. Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation bspw. in Form einer Promotion im thematischen Umfeld des Projekts ist möglich und wird unterstützt, sofern sie mit den Projektaufgaben vereinbar ist.
Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem TVöD Bund und wird bei Erfüllung der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TVöD Bund vergütet – das entspricht einem Jahresgehalt von 62.489,15 € bis 89.579,84 € bei Vollbeschäftigung.
Ihre AufgabenIhre Aufgaben
- Koordination der Projektumsetzung inklusive Zeitmanagement
- systematische Untersuchung von Eigenschaften ausgewählter Holzarten
- Laborarbeiten im physikalischen, chemischen und biologischen Bereich
- Verfassen von Projektberichten und wissenschaftlichen Publikationen
- nationale und internationale Dienstreisen
Ihr ProfilIhr Profil
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Univ.-Diplom/ M. Sc.) der Forst-/ Holz- oder Umweltwissenschaften
- Erfahrung in der Probenanalyse, insbesondere Mikroskopie (Auflicht, Durchlicht)
- Kenntnisse in Holzchemie, Holzphysik (insbesondere elasto-mechanische Eigenschaften und Holz-Wasser-Interaktionen) und Holzanatomie
- Interesse, Erkenntnisse und Prozesse aus Holzbiologie, -physik und -chemie miteinander zu verknüpfen
- interdisziplinares Denken
- Verknüpfung von Theorie und Praxis
- Erfahrung im Projektmanagement
- Kommunikation im Team und mit Stakeholdern
- selbstständiges Arbeiten
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Unser AngebotUnser Angebot
- Verantwortung und Sinnstiftung: verantwortungsvolle Arbeit in einem engagierten Team, Einbindung in ein dynamisches, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut und Nähe zu aktuellen politik- und praxisrelevanten Themen
- Flexibilität und Work-Life-Balance: flexible Arbeitszeitmodelle, grundsätzliche Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung sowie des mobilen Arbeitens und der Telearbeit, zertifizierter Arbeitgeber Audit berufundfamilie mit vielfältigen Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Lebensphasen
- Perspektive: Fortbildungsmöglichkeiten für den Aufgabenbereich und individuelle Weiterentwicklung
- Leistungen: tarifgebundenes Beschäftigungsverhältnis mit attraktiven Sozialleistungen (z. B. betriebliche Altersvorsorge, Jahreseinmalzahlung, vermögenswirksame Leistungen)
- Gesundheit: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Vorsorgeangebote
- Mobilität: JobTicket, ÖPNV Anbindung, kostenlose Parkplätze und die Möglichkeit der Nutzung von E-Ladesäulen
Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung einen Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung bei.
Wenn Sie einen internationalen Abschluss haben, fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte auch eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) bei. Wenn Sie noch keine Zeugnisbewertung haben, müssen Sie diese bei erfolgreicher Bewerbung beantragen. Weitere Informationen finden Sie unter https://zab.kmk.org/de/zeugnisbewertung
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Martin Nopens (martin.nopens@thuenen.de).
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 08.06.2026.
